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Ullastret |
Ullastret zieht sich lang am Ufer des Daró entlang, der den westlichsten Bereich des Gemeindegebiets durchquert. Weiter im Osten erstreckte sich früher der vom Daró und anderen kleineren Bächen gespeiste See von Ullastret. Diese Wasserfläche wurde im 19. Jahrhundert zugunsten einer landwirtschaftlichen Nutzung trockengelegt, kommt aber in Zeiten großer Niederschläge auch heute immer wieder einmal zum Vorschein. Das Dorf Ullastret liegt auf einer kleinen Anhöhe und zeigt von seiner Anlage her eine deutlich mittelalterliche Struktur: außerordentlich gut erhaltene Mauern umschließen einen kleinen Ortskern mit engen, steil ansteigenden Gassen, die zu einem weiten Platz zusammenkommen, auf dem sich in der Vergangenheit vermutlich eine heute nicht mehr erkennbare Burg befand. An einer Seite dieses Platzes befindet sich die Pfarrkirche Sant Pere, ein romanisches Gotteshaus aus dem 11. Jahrhundert, das sich uns als dreischiffiger Bau mit drei Apsiden darbietet. Jenseits der Befestigungsanlagen stoßen wir im Norden auf eine schöne gotische Markthalle mit einem auf Holzbalken über zwei Spitzbögen ruhenden Dach. Berühmt und allseits bekannt ist Ullastret jedoch speziell aufgrund der iberischen Niederlassung, die im Osten des Gemeindegebiets auf dem Puig de Sant Andreu liegt. Es handelt sich um eine der besterhaltenen Siedlungsanlagen, die in Katalonien aus der Zeit der Iberer bestehen.
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