 Das Schutzgebiet Berge von Begur hat eine Gesamtfläche von 855,87 ha und gehört zu den Gemeindebezirken Begur, Mont-ras, Palafrugell und Palamós. Seit dem Jahre 1993 ist das Ses Negres genannte Gebiet – ein Küstenstreifen von 1,2 km Länge zwischen den Buchten Sa Riera und Aiguafreda – durch einen besonderen Plan als Integrales Meeresreservat geschützt, so dass jeglicher Abbau, alle gewerblichen oder sportlichen Aktivitäten, die Navigation, die Verankerung von Sportbooten und der Zugang von Tauchern verboten sind.
Die Berge von Begur sind die Verlängerung der Gavarres-Berge zur Küste hin, und sie bilden kleine Hügel, die am Meer zu Steilküsten werden.
Die vorherrschende Vegetation besteht aus Korkeichen, Kiefern, Zistrosen und Heide. Die Aleppokiefer ist die am häufigsten auftretende Art, vor allem in Küstennähe. Die charakterische Tierwelt ist typisch für Kiefernwälder, mit Vögeln wie der Tannenmeise, der Haubenmeise, dem Sommergoldhähnchen und dem Wendehals. Man kann auch kleine Säugetiere wie Eichhörnchen und Füchse finden. Die reichhaltigste Zone, was die Wasserfauna betrifft, ist das Reservat Ses Negres. Dank der Schutzmaßnahmen gibt es hier eine beachtliche Regeneration der Biodiversität: Hummer, Langusten, Riesenzackenbarsche und viele andere Spezies leben in diesem privilegierten Gewässer zusammen.
In der Gegend kann man zahlreiche Wassersportarten ausüben und auch auf den ausgeschilderten Wegen wandern.
|